Saturday, September 02, 2006

Der Anfang ist geschafft 31.8.06

Langsam lebe ich mich ein, und verstehe immer mehr wie die Chinesen ticken In China zählt die Familie viel mehr als in Deutschland, wodurch immer mindestens eine Schwester der Mutter anwesend ist und die Tochter einer Freundin der Mutter, die wahrscheinlich Semesterferien hat.
Die erste Nacht war nicht so besonders, da ich dem Autoverkehr mit all seinen Finessen lauschen dürfte und dies bedeutet, dass jede Sekunde irgendjemand hupt. Zusätzlich hat auch noch mein Gastbruder laut geschnarcht, was das Einschlafen nicht gerade erleichtert hat.
Heute habe ich auch noch erfahren, dass mein Gastvater 5 Sprachen spricht, darunter Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Englisch. Leider ist er sehr viel unterwegs und wodurch ich bis jetzt mich noch nicht richtig mit unterhalten habe.
Meine Hauptgesprächpartner sind meine „chinesische Cousine“, die einige Wörter englisch kann und schon relativ erwachsen ist, meine „Tante“, die sehr ausdauern und wissbegierig ist, und meine „Mutter“, welche sich sehr um mein Wohl sorgt und sehr viel Zeit opfert, aber sehr schnell reden tut und die Wörter immer ein bisschen anders ausspricht.
Meine Gastfamilie hat mir auch schon einen chinesischen Namen gegeben, der delong (德龙) lautet, was soviel wie Deutscher Drachen heißt. Mein Gastbruder trägt den Namen kleiner Bruderdrachen.

P.S.: Die Chinesen werden doch mehr abgeschottet als ich dachte, sie kennen nicht einmal so bekannte Künstler wie „The Beatles“ oder „Nirvana“.

1 comment:

Anonymous said...

Hi Joschka, sehr schön geschrieben und interessant zu lesen! Hört sich so an als wäre es in China nicht einfach, nicht ins Fettnäpfchen zu treten.^^ Ich freu mich schon auf eine Fortsetzung
P.S. Die 150.000 m³ Schulgelände sind echt nicht schlecht!^^