Ich hatte die erste Oktoberwoche 7 Tage Schulferien, wohingegen alle anderen auf der Schule nur 3 Tage frei bekommen hatten. Schließlich wird man nicht durch lange Ferien zur besten Schule in Jiamusi. Ausspannen hat im modernen China ebend keinen großen Wert mehr. Man muss immer an seine Zukunft denken. Aber ich habe auch mit Erstaunen feststellen müssen, dass die deutschen Gymnasiasten ein sehr großes Glück, aber auch zugleich Pech haben. Da ich von dem Franzosen gehört habe, dass in Frankreich so viele Hausaufgaben aufgegeben werden, dass man bis zum Schlafen gehen beschäftigt ist und das in Italien ähnlich aussieht. Aber im Vergleich mit China ist dies natürlich nicht erwähnenswert. Die normale Woche von einem chinesischen Oberschüler sieht so aus, dass er fünf Tage in der Woche zwölf Stunden in der Schule verbringt und dann Zuhause noch drei bis vier Stunden lernt. Und am Samstag nur sechs Stunden in die Schule gehen darf. Damit mehr Zeit zum Lernen und Schulaufgaben erledigen ist.
Am 31.9. fuhr ich mit meiner Gastmutter, meinem Gastbruder und einem Verwandten nach Harbin, wo mein Gastvater schon vor dem Hotel wartete, in dem wir die Nacht verbrachten.
Am darauf folgenden Morgen mussten wir um 5 Uhr aufstehen. Dann fuhren wir mir 15 anderen, mir nicht bekannten, Personen zu einem Ort, von dem ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste. So durfte ich für 10 Stunden die Rückbank vom Auto mit meinem Gastbruder und meiner Gastmutter teilen.
Nach einer ruhigen Nacht im Hotel, machten wir uns auf die Reise zum „Chang Bai Shan“. Dieser ist ein noch aktiver Vulkan an der nordkoreanischen Grenze, der ein bekanntes Wahrzeichen von China ist. Der Aufstieg stellte für einige meiner Mitreisenden eine kleine Hürde dar, da der einzige Weg eine steile Steintreppe war. Aber am Gipfel der Treppe angekommen, vergisst man dies, durch die Schönheit geblendet, sehr schnell. Nachdem ich, auf Bitten ihrerseits, unzählige Fotos mit unbekannten Chinesinnen geschossen hatte, ging es zurück nach Harbin, wie ich dachte. Aber ich hatte mich mal wieder geirrt und so ging es ins Hotel in der nächst größeren Stadt.
Am nächsten Tag machten wir dann eine Bootstour auf einer traumhaften Seenplatte, dessen Namen ich nicht weiß. Leider war es an diesem Morgen sehr nebelig, wodurch man nicht allzu viel sehen konnte. Abends speisten wir dann auf dem Land, auf dem elterlichen Bauernhof der Initiatorin dieser Reise. Dort konnte ich den Unterschied zwischen dem dörflichen und städtischen Leben in China mit eigenen Augen sehen. Drei Personen wohnten in einem mit Zeitung aufgeklebten Raum. Da wurde mir wieder klar, was für ein Glück ich doch habe.
Am 3.10. fuhren wir endlich nach Harbin, wobei meine Vorfreude unberechtigt war. Es ist auch nur eine sich schnell entwickelnde Industriestadt ohne wirklich alte Gebäude. Da die Chinesen alle alten Gebäude abreißen und durch Neue ersetzen. Das beste Beispiel ist meine Stadt, wo es fast kein Gebäude gibt, welches älter als 50 Jahre ist.
I had seven days vacations in the first week of October, whereas all others in the school have just gotten 3 days vacations. As this is the best school in Jiamusi and so they have to learn more. Relaxing has is not an essential vaue in modern China. You always have to think of your future. But I have also noticed with astonishment that the German grammar students have a are at on once lucky and unfortunate. I have heard of the French that French students get so much home works that they are occupied till going to sleep and the Italian school day looks similar. But in comparison to the Chinese student,, they´re still slackers . The normal week of a Chinese high school student: 12 hours of school and 3 to 4 hours of studying from Monday to Friday. And on Saturday may just go 6 hours to school. So there is more time for learning and doing homework.
On October 31, a relative drove my host mother, my host brother and me to Harbin, where my host father was waiting in front of the Hotel, in which we spent the night.
At the following morning I had to get up at 5 o’clock. Then, we drove with fifteen other, to me unknown, people to a place, of which at the time, I also did not know. So I could share the rear bench of the car with my host brother and my host mother. After a restful night in the hotel, we continued our journey to the Chang Bai Shan. This is still active volcano on the North Korean border, which is also a famous Chinese landmark. The descent posed a small hurdle for some of my fellow passengers. But reaching the top of the staircase and blinded by the surrounding beauty, you forget about the effort. Having shot countless photos with unknown Chinese, we would return to Harbin, or so I thought. But I was wrong again and we arrived at a hotel in the next bigger town.
On the next day we made a boat tour on a phantasmagoric lake, whose name I am not aware of. What a pity that it was very nebulous on this Morning. The evening, we were dining in the country, on the parental farm of the initiator of this travel. There I could see the difference between the country and city life in China with my own eyes. Three persons lived in a with papers stuck room. That was when I realized, how fortunate I actually am.
On October 3, we finally drove to Harbin, a city that had filled me with anticipations. Harbin is also a fast developing industrial town without any really old buildings. The Chinese have a tendency to tear down any old building and replace it by a new one. The best example is my town where there almost no building is older than 50 years.
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1 comment:
juhuu!!josii na du!ich würde ja jetzt gerne ein kommentar zum text dalassen hab ihn mir ja auch durchgelesen aber schon wieder vergessen...ertsmal finde ich das ganz supi das du uns sooo viel von dir und deinen wirklich spannenden erlebnissen im chinaland berichtest!
und am besten sind natürlich immer schön viele fotos!!das wir dich denn auch erkennen wenn du wider kommst..!:-)
deine schwester hat übrigens meine libellen-haarspange wiedergefunden!!!tollii!;-)
oki immer fleißig weiter schreiben und wenn dir mal wieder schlecht is von so viel süßigkeiten-nich reinquälen sondern ab nach deutschland damit!schließlich haben wir auch hunger und bei uns ist nich alles so schön billig wie bei euch....
bye bye liebster josiii
die isi!**
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